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Blumenkinder

Blumenkinder, meist ein Junge und ein Mädchen, tragen kleine Körbchen mit Rosenblättern und bunten Blüten, die zu Ehren des Brautpaares nach der Trauzeremonie gestreut werden.

Wie viele der Hochzeitsbräuche, so hat auch dieser seinen Ursprung im Glauben an die Fruchtbarkeitsgötter, die für einen reichen Kindersegen sorgen sollen. Das Streuen der Blumen an sich ist wertneutral und ein Ausdruck der Freude. Doch als Christen wollen wir uns klar von diesem heidnischen Fruchtbarkeitsritual distanzieren, denn wir wissen, der Kindersegen ist ein Geschenk des lebendigen Gottes.

Blumenkinder

Wer darf Blumenkind sein?

In der Regel sind es die Kinder der Trauzeugen, der engsten Freunde oder die Neffen bzw. Nichten, die diese ehrenvolle Aufgabe übertragen bekommen. Die Kinder werden sicher sehr stolz sein, wenn sie an diesem besonderen Tag mithelfen können. Stehen mehrere Kinder zur Verfügung, so kann das Ringkissen gereicht, die Brautkerze gehalten oder die Schleppe getragen werden. Manche Kinder haben auch Spaß daran, ein Gedicht oder Lied vorzutragen.

Die Kleidung

Oberstes Gebot für die Auswahl:
Die Kinder müssen sich in der Kleidung wohl fühlen!

Die Kleidung sollte bequem und strapazierfähig sein. Lassen sie ältere Kinder beim Einkauf mitentscheiden.

Besprechen sie mit den Eltern, was die Kleinen bei ihrem großen Auftritt tragen sollen. Für die Mädchen empfiehlt sich ein Kleid, das stilistisch auf das Brautkleid abgestimmt, aber weniger aufwendig ist. Wenn sie möchten, lassen sie passende Blütenkränze und Ansteckblumen fertigen. Jungs tragen einen Anzug mit Schleife, der in der Farbe zum Anzug des Bräutigams passt.

Üben für den großen Auftritt

Sind die Kinder sehr klein, ist es ratsam das Blumenstreuen vor der eigentlichen Trauung zu üben, da sonst das Körbchen mit einem Mal leer sein könnte. Üben können sie mit Konfetti oder Blumenblättern. Wenn sie sicher gehen wollen, halten sie eine Extra-Ladung Blüten für die Hochzeit bereit.

Praktische Tipps

• Toilette in der Nähe? Gerade kleine Kinder müssen oft plötzlich auf die Toilette.
• Wer kümmert sich um die Kinder? Kinderprogramm?
• Damit Langeweile und Quengelei keine Chance haben, nehmen ein Malbuch, Lesebuch
  oder Spiel mit.
• Kinder mögen keinen Hummer. Bestellen sie ein Kindermenü und lassen sie einen
  Kindertisch eindecken.
• Wo ist der nächste Spielplatz?
• In welchem Auto fahren die Kinder mit? Bedenken sie: Trennungen verursachen Tränen.
• Haben sie kleine Belohnungen für Hilfsdienste parat.