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Ja ich will

Rebekka wird gefragt, ob sie mit Isaak ziehen will und sie antwortet: Ja, ich will es. Rebekka verlässt ihre Familie und ihre Heimat, um mit ihrem Mann einen neuen Haushalt, eine Familie zu beginnen. Auch Isaak muss Vater und Mutter loslassen und seinem eigenen Haushalt vorstehen, Verantwortung für seine Frau und später für die Kinder übernehmen. Nur so, wenn Mann und Frau innerlich ihre Eltern loslassen und sich einander ganz zu wenden, können sie wirklich eins werden und die Erfüllung erleben, die Gott schenken möchte.

Die Hinwendung beginnt mit der Entscheidung: Ich gehöre zu meiner Familie und werde meine Herkunft nicht vergessen, aber ich will einen eigenen Haushalt führen, eine eigene Familie gründen und zwar mit dir.

Der ersten Entscheidung folgen weitere, die diesen Wunsch nach außen hin sichtbar werden lassen, wie die Verlobung, eine gemeinsame Wohnung einrichten, ein gemeinsames Konto, … und schließlich die Hochzeit.

Der Trau-Gottesdienst macht aus der privaten Beziehung zweier Liebender ein öffentliches Ereignis bei dem sie feierlich einander und den geladenen Gästen ein Bekenntnis ihrer Liebe ablegen und sich lebenslange Treue und Fürsorge versprechen. Ihre Liebe bleibt nicht länger geheim, sondern stellt sich durch das öffentliche „Ja“ zum Partner. Ich traue mich, dir mein Leben und mich selbst anzuvertrauen. Ich vertraue darauf, dass es gut gehen wird. – Reicht das aus?

Gott hat alle Dinge geschaffen, auch die funkelnden Augen und die Schmetterlinge im Bauch. Damit das so bleibt und die Vertrautheit zu einander sogar noch wächst, gab er uns zum eigenen Schutz und zum Schutz unserer Beziehung Regeln und eine verbindliche Ordnung. Die lebenslange, intime Partnerschaft von Frau und Mann gehört dazu. Sie soll der Entfaltungsfreiraum der Partner sein, eine Schutzzone für Gottes Geschenk der Sexualität und Familie. Ebenso Vergebungs-bereitschaft, Freundlichkeit, Geduld, Gemeinschaft mit ihm und anderen Menschen.

Wer als Ehepaar eine spannende Reise in die Zukunft antritt, möchte auch gemeinsam am Ziel ankommen. Die Bibel lehrt uns ganz praktisch: „Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei. (Prediger 4, 12)

Das Wort Ehe wird aus drei Buchstaben gebildet, zweimal E und einmal H. Ein Mann. Eine Frau. Und der Herr, der sie durch seine ausgestreckten Hände in Liebe miteinander verbindet und ihren Bund bei der Trauung für immer besiegelt

                                       E                              H                               E

                                   Ein Mann           Gott der Herr            Eine Frau

Die Reise als Ehepaar kann stürmisch, dunkel, kalt, heiß, einsam und gefährlich werden, doch solange Mann und Frau aufrichtig und ehrlich in einer persönlichen Beziehung mit Jesus, unserem Herrn, fest verbunden bleiben, werden auch sie miteinander fest verbunden sein. Wenn sich einer von ihnen abwendet, wird die Beziehung schwierig. Wenn sich beide von Jesus abwenden, wird ihre Beziehung schwierige Wegstrecken nur solange überstehen, soweit ihre eigene Kraft reicht. Die unerschöpflichen Kraftquellen Gottes bleiben ihnen verschlossen. Doch wer sich Jesus in ehrlicher Absicht zuwendet, wird aus der ewig sprudelnden Quelle seiner Liebe und Vergebung schöpfen können. Erfrischung, Stärkung, Trost, Verständnis, Beistand werden lebenslange Begleiter sein.