Logo Waechter-Media                   Waechter-Media   -  Photo, Design & Music   -   Thomas Waechter
 Impulse...                             Bibel Online       Impulsbuch Online      geistliche Impulse       Predigten       Sketche   Flyer   Komisch

Umgang mit dem Tod

Ich will dich nicht verlieren. - Nicht für immer.

Ich arbeite in einer Arztpraxis. Oft habe ich Befundberichte mit lebensbedrohlichen Diagnosen in Händen von Menschen, die vor Wochen oder Tagen noch munter die Praxis verließen.

Es geht schnell.
Es kommt meist unerwartet.
Krankheit und Tod melden sich nicht schriftlich an und
fragen nicht nach, wann es uns recht ist.

Oft empfinde ich Trauer.
Ich habe diese Menschen verloren.
Ob sie wohl gewusst haben, was es bedeutet zu sterben?

Ob wohl jemand mit ihnen darüber gesprochen hat?
Oft weiß man nicht wie anfangen und schweigt,
dabei wäre es gerade jetzt so wichtig zu reden.

Sich zu entschuldigen.
Beziehungen zu bereinigen.
Gefühle, Ängste, Sehnsüchte auszusprechen.

Sie werden nicht mehr zur Praxistür hereinkommen. Nicht mehr Lachen, nicht mehr Klagen. Nichts mehr. Eine Weile noch werde ich mich daran erinnern wer sie waren, doch irgendwann wird auch diese Erinnerung verblassen.

Sie sind weg.
Für immer.
Für uns nicht mehr erreichbar.
Doch wohin?

Ob sie jemals Gedanken daran verschwendet haben, dass sie einmal Sterben müssen?
Wir leben in einer Gesellschaft in der Tod und Sterben verdrängt werden.
Doch durch schweigen, ignorieren oder verdrängen entkommt keiner dem Tod.

Wir haben eine feste Verabredung.
Jeder von uns.
Wir werden abgeholt, ob wir bereit sind oder nicht.
Ein Blind-Date.
Keiner weiß wann.
Keiner weiß wo.
Keiner weiß wie.
Doch fest steht das es so ist.

Billy Graham zitiert in einem Buch einen Journalisten, der zum Thema Tod
5 Vorschläge macht:

  1. Akzeptieren sie die Tatsache, dass sie sterben werden.
  2. Wenn sie über fünfzig Jahre alt sind, treffen sie Vorbereitungen
    für den Fall ihres Todes.
  3. Sorgen sie vor für diejenigen, die sie zurücklassen (d.h. überprüfen sie ihre Versicherungen)
  4. Machen sie ein Testament
  5. Verabreden sie sich mit Gott. Leider kann ich ihnen nicht sagen,
    wie sie das bewerkstelligen können.

Tragisch!

„…leider kann ich ihnen nicht sagen, wie sie das bewerkstelligen können.“

Ich schon. Ich kann es ihnen sagen.

Sprechen Sie mit Gott – laut oder leise im Herzen – wie sie mit einem guten Freund reden und erwarten sie, dass er sie hört. Er tut es. Auch wenn es ihnen lächerlich erscheint, er nimmt sie ernst und schon bald werden sie merken, dass es Gott wirklich gibt.

Kein Mensch ist vollkommen, doch alle tun so als wären sie es. Seien sie ehrlich zu sich selbst und seinen sie ehrlich Gott gegenüber, er kennt sie ohnehin viel besser, als sie sich selbst kennen.

Gestehen sie Schuld ein, statt sie auf andere zu schieben und bitten sie ihn um Vergebung. Stehen sie zu sich und ihrem Leben, die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern. Doch wenn sie ihre Fehler bereuen und um Vergebung bitten, wird Jesus den Schmerz aus ihrer Vergangenheit entfernen und aus dem Minus ein Plus machen. Reden sie mit ihm. Schütten sie ihm ihr Herz aus.

Sie können das jetzt tun. Das ist mehr als eine bloße Verabredung mit Gott. Es ist der Anfang einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus, die sie zu haben müssen um gerettet zu sein. Das ist mehr als nur Mitglied einer Kirche zu sein und mehr als ein moralisch gutes Leben zu leben.

Sind Sie bereit, ohne Angst durch das Tal der Todesschatten zu gehen?
Wird sein Stecken und Stab Sie trösten?
Wissen Sie das genau?
Ist Christus bei Ihnen?
Wird er mit ihnen im selben Raum sein, wenn der letzte Augenblick kommt?

Wenn Sie dies nicht bejahen können, dann empfehle ich ihnen gleich jetzt eine klare Entscheidung zu treffen und ihr Leben bei ihm in Sicherheit zu bringen. Zum Beispiel durch dieses Gebet:

„Jesus, ich glaube, du bist Gottes Sohn, ich glaube, dass du mich kennst und alle meine Schuld vor Augen hast, auch das was ich längst vergessen habe. Ich bin wie ein aufgeschlagenes Buch für dich. Mit meinem Leben kann ich so nicht vor dir bestehen. Vergib mir. Vergib mir meine Schuld und reinige mich gründlich davon. Berate mich, führe mich, werde Kapitän meines Lebensschiffes.“

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“  1. Johannes 1,9

Das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden. „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden.“  2. Korinther 5, 17

Wenn Sie dieses gebetet haben, dann sind sie errettet und erlöst. Dann ist ihnen vergeben. Der Tod kann ihnen nichts mehr anhaben. Sie werden irgendwann einmal sterben, aber weiterleben in Gottes Nähe – ewig! Sie werden auferstehen! Das Leben ihrer Seele hat kein Ende!

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer das lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben."
Johannes 11, 25-26

„Der Sohn Gottes ist auferstanden, so dass er allen, die an ihn glauben, ewiges Leben geben kann.“  Johannes 3,16

Mit der Auferstehung ist es wie mit den Eisenspänen, die auf einem Stück Papier liegen.
Hält man einen Magnet darüber, so werden die Späne augenblicklich in die Höhe gezogen
und kleben am Magneten fest. Jesus ist unser Magnet, seine Allmacht und Liebe zieht uns an und lässt uns nach dem Tode auferstehen, um für alle Zeit bei ihm zu sein.